Kitgum (Norduganda)

Hilfe für die Comboni-Missionare in Norduganda – ein Land zwischen Not und Neubeginn

1996 hat Helene Dingler, Bäuerin vom Seegartenhof bei Königsbronn/Württemberg, Comboni-Missionar Pater Josef Gerner bei einem Dia-Abend kennengelernt. Das war drei Wochen vor seiner Ausreise ins Kriegsgebiet von Norduganda, wo er die Missionsstation Kitgum übernehmen sollte. Dort herrschte ein grausamer Bürgerkrieg und ihr wurde klar, dass hier Hilfe dringend nötig ist.

Sie begann mit dem Verkauf von selbst angefertigter Floristik auf dem Bauernmarkt und unterstützte den Pater mit dem Erlös. Zwei Jahre später bat Pater Gerner dringend um Verbandsstoffe für das große Missionshospital, das mit Kriegsverletzten, Minenopfern und Kranken heillos überfüllt war. Gutes Verbandsmaterial ist bis heute in Uganda kaum zu bekommen.

Helene Dingler fing an, Päckchen zu packen und hat bis heute über 6.000 nach Uganda ge-schickt. Unter anderem auch Schulmaterial für die Flüchtlingsschulen und Bekleidung für viele Aids- und Kriegswaisen, die am Tropf der Mission hängen. Acht bis zehn Päckchen sind es wöchentlich, das Porto dafür 120 €. Zusätzlich werden seit vier Jahren Hilfsgüter wie medizinische Geräte, Sporttrikots, Fußbälle und sonstiges über die österreichische Hilfsorganisation MIVA in Kartons im Container mit nach Uganda versendet. Der Versand eines Kartons beträgt ca. 25 €; pro Jahr sind es ca. 120 Kartons.

Durch die Mitarbeit eines kleinen Helferteams, das mit ihr zusammen im unermüdlichen Einsatz ist, werden Diaabende, Tombolas, Teilnahmen an Festen und Märkten (Aktion „Ein Huhn für Afrika“, Herstellung von Heuhühnern vor Ort) und so weiter durchgeführt. Weiterhin wird durch Spendengelder unter anderem das Schulgeld für Waisen und ehemalige Kindersoldaten finanziert.

Seit 2004 hat Helene Dingler alle zwei Jahre die Missionsstation, die Schule und das Hospital besucht. Die letzte Reise im Juni 2009 galt vor allem Pater Gerners neuer Pfarrei Namokora, sowie außerdem Schwester Helen Akumu in St. Maurice und Bruder Elio Croce in St. Jude in Gulu. Schwester Helen ist Leiterin einer Krankenstation für die Ärmsten dort und bekommt wöchentlich ein Päckchen mit Verbandsstoffen. Comboni-Bruder Elio leitet ein Waisenhaus, in welchem auch 46 schwerstbehinderte Kinder untergebracht sind. Auch er braucht dort dringend Unterstützung.

Unser Verein Unterstützt seit 2006 die Arbeit von Helene Dingler und Pater Josef Gerner mit Geld- und Sachspenden.

Hier findet man weitere Informationen im Internet:

Projektpate: Dietmar Mücke

Verwendungszweck: Kitgum

Bei BmM seit: Mai 2006

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