Kitgum (Norduganda)
In Uganda herrscht seit fast 20 Jahren Krieg zwischen Regierungssoldaten und Rebellen, die vom nahegelegenen Sudan aus operieren.
Die Rebellen haben schon über 30.000 Kinder und Jugendliche dieses Gebiets in den Sudan verschleppt und als Kindersoldaten eingesetzt. Wer zu fliehen versucht wird umgebracht. Viele Dorfbewohner schlafen aus Angst vor den Rebellen und den Soldaten nachts im Freien oder kommen zur Mission.
Das von uns unterstützte Projekt ist die Kitgum-Missionsstation in Norduganda. Sie umfasst ein Krankenhaus, Lepra- und Unterernährungsstation, Aidszentrum und Schulen. Die Leitung der Mission hat der Ellwanger Comboni-Missionar Josef Gerner. Sie wird u.a. von der katholischen Kirchengemeinde Königsbronn unterstützt. Eine aktive Unterstützerin, Frau Dingler aus Königsbronn, war schon vor Ort und kann die sinnvolle Verwendung der Gelder garantieren. Neben der finanziellen Hilfe benötigt die Mission aber auch viele Sachspenden. Wir haben hier eine Liste zusammengestellt, was immer dringend benötigt wird.
Hilfe ist deshalb dringend nötig, weil dieser kriegerische Konflikt vor den Augen der Weltöffentlichkeit stattfindet, ohne dass viel zur Beendigung unternommen wird. Offensichtlich gibt es kein großes wirtschaftliches und politisches Interesse an diesem Land.
Hier findet man weitere Informationen im Internet:
- Ein Wahnsinn aus Magie und Macheten – Artikel aus der Zeitschrift “30 Tage”
- Die Projektseite der Comboni-Missionare
- 16 intensive und bewegende Tage erlebt – Helene Dingler aus Königsbronn berichtet über ihre Eindrücke in Kitgum, Uganda
- Rundbrief von Pater Josef Gerner an missio
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Projektpate: Dietmar Mücke
Verwendungszweck: Kitgum
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